Vertrauen in saubere Technologien

Certified Cleaner Production

Betriebliches Umwelt-/Nachhaltigkeitsmanagement verfolgt das Ziel, ein systematisches Vorgehen bei der Definition von relevanten Zielen und der Umsetzung von relevanten Strukturen, Prozessen und konkreten Maßnahmen zu etablieren.

Die Ziele, Strukturen und Prozesse bilden dabei allerdings lediglich die notwendigen Rahmenbedingungen für ein betriebliches Engagement, um ökologische Auswirkungen durch die Organisation zu optimieren, z.B. Emissionsvermeidung / Ressourcenschonung, und ökonomische Effekte zu realisieren, z.B. Kostenreduzierung. Konkrete Maßnahmen sowie eine umweltbewusste Unternehmenskultur bedingen letztendlich das tägliche Handeln und gelten damit als strategischer Erfolgs- und Umsetzungsfaktor für ein erfolgreiches Umwelt-/Nachhaltigkeitsmanagement.

Fachliche Grundlage des „Certified Cleaner Production / Service“-Audits ist der Standard des Deutschen CleanTech Instituts (DCTI). Dieser beruht auf einem ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die zielgerichtete Gestaltung der Rahmenbedingungen, z.B. Strukturen und Prozesse, als auch den Bewusstseinswandel im Unternehmen, z.B. Kultur, und der sonstigen Stakeholder der Organisation entlang der Wertschöpfungskette fördert. Übergeordnetes Ziel des DCTI-Standards ist es, die Auswirkungen der Organisation auf die Umwelt laufend zu überprüfen und zu verbessern (Stichwort: Shared Value).

In einem ersten Schritt wird im Rahmen der Statusanalyse der IST-Zustand betrieblicher Umweltaktivitäten erfasst. Diese stellt den strategischen Ausgangspunkt für weitere Optimierungsmaßnahmen dar. In einem zweiten Schritt werden die Audit-Ergebnisse (IST) mit dem DCTI-Standard (PLAN) abgeglichen und in einem Statusbericht inkl. Anpassungsmaßnahmen dokumentiert. Die Maßnahmen stellen notwendige Aufgaben auf dem Weg zu einem strukturierten und geprüften Umwelt-/Nachhaltigkeitsmanagement dar.