DCTI - Solarenergie

Der photovoltaische Effekt, auf dem die heutige Solarstromgewinnung beruht, wurde bereits 1839 vom französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel entdeckt und 1905 von Albert Einstein wissenschaftlich erklärt. Bei einer Photovoltaikanlage löst die Sonnenstrahlung auf photoaktiven Halbleitern eine Elektronenbewegung aus, woraufhin elektrische Spannung entsteht. Dieses Spannungsgefälle kann zur Wandlung der Strahlungsenergie in elektrische Energie genutzt werden. Dabei entsteht Gleichstrom, der durch einen Wechselrichter geleitet und in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt wird. Die Energie kann dann in das öffentliche Stromnetz eingespeist oder in sogenannten Off-Grid oder Inselanlagen selbst verbraucht werden. Diese Systeme sind nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und eignen sich für den Einsatz in netzfernen, abgelegenen Regionen. Hier wird der Strom jeweils dort verbraucht, wo er erzeugt wird. Bei der Photovoltaik unterscheidet man zwischen drei Generationen von Solarzellen. Die erste Generation bilden die „dicken“ Solarzellen aus mono- und polykristallinen Silizium. Diese kamen bereits in den 50er Jahren zum Einsatz. Zur zweiten Generation gehören Dünnschichtzellen, die eine Dicke von bis zu einem Hundertstel im Vergleich zu Zellen der ersten Generation besitzen. < Grafik 1: Technologieverteilung in Deutschland > Technologieverteilung: Der Anteil der Dünnschichtzellen steigt, während die monokristallinen Module Marktanteile abgeben. Dargestellt sind Marktanteile in Deutschland. 12

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