DCTI - Solarenergie

Bei der dritten Generation handelt es sich ebenfalls um Dünnschichtzellen, bei denen organische Halbleiter genutzt werden. Solarzellen der zweiten und dritten Generation erhielten in den letzten Jahren vor allem aufgrund des weltweiten Siliziummangels einen besonderen Schub. War hochreines Silizium bislang eher in der Halbleiter- und Chip-Industrie gefragt, hat die zusätzliche Nachfrage der Solarbranche in den vergangenen Jahren zu erheblichen Engpässen geführt. Die Hersteller für Solarsilizium kamen mit der Produktion kaum nach und hielten – so der Vorwurf einiger Marktbeobachter – das Angebot künstlich gering. Ausgelöst durch die Verknappung des Rohstoffs und den damit steigenden Preisen wurde verstärkt nach Alternativen zum Silizium gesucht, was letztendlich auch zu erheblichen Investitionen in die Dünnschicht- und organische Photovoltaik führte. < Grafik 2: Photovoltaik-Anlage > Funktionsweise einer PV-Anlage: Die Solarmodule erzeugen aus der Sonnenstrahlung elektrische Energie. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom und leitet die gewonnene Energie ins Stromnetz. Der Stromzähler zeigt an, wie viel Energie erwirtschaftet wird. © DCTI 2009 | Studienband 1 - Solarenergie KAPITEL III 13

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