DCTI - Solarenergie

Solarkollektoren Solarkollektoren funktionieren nach einem einfachen Prinzip. Sie dienen im Bereich der solarthermischen Energieerzeugung dem Einfangen der im Sonnenlicht enthaltenen Energie. Dabei wird mit der Sonnenstrahlung in der Regel ein Trägermedium, Heizwasser oder ein mit Frostschutzmitteln versetztes Wasser-Gemisch, auf bis zu 90 °C erwärmt und über eine Pumpe vom Kollektor zu einem Pufferspeicher transportiert. Über einen Wärmetauscher wird die Energie an das Brauchwasser im Speicher abgegeben und lässt sich dann über den Wasserkreislauf entnehmen. Eine andere Art der Anwendung ist der Kombispeicher, bei dem nicht nur das Brauchwasser erwärmt, sondern auch die Heizung eines Hauses gespeist wird. Man unterscheidet bei den Sonnenkollektoren zwischen Flachkollektoren, Vakuumröhrenkollektoren, die zur Dämmung ein Vakuum um das Absorberrohr benötigen und die Mischform der Vakuum-Flachkollektoren. Einfachabsorber, die auch als Niedertemperaturabsorber bezeichnet werden, kommen dagegen allenfalls im Bereich der Schwimmbaderwärmung zum Einsatz. Diese Kollektoren kommen in der Regel ohne eine Dämmung aus. Flachkollektor Weit verbreitet und kostengünstig in der Anschaffung Flachkollektoren sind aufgrund der rund 30 Prozent niedrigeren Anschaffungspreise im Vergleich zu Vakuumkollektoren deutlich weiter verbreitet. In Deutschland liegt das Verhältnis der beiden Technologien aktuell bei etwa 10:1. Namensgebend ist bei diesen Kollektoren die flache, ebene Absorberfläche, die, anders als bei den Röhrenkollektoren, ohne Krümmung und zusätzlichen Spiegelflächen auskommt. Hauptunterschied zwischen den beiden Typen ist jedoch die Art der Wärmedämmung. Während in Flachkollektoren – genauer in „nicht evakuierten“ Kollektoren – zur Wärme- 38

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