DCTI - Solarenergie

Beide Kollektoren funktionieren zwar nach dem Prinzip der Sonnenabsorption und Erhitzung eines Trägermediums, doch während bei den direkt durchflossenen Röhren eine Trägerflüssigkeit im Absorber die Wärme aufnimmt und weiterleitet, verdampft in den Heat Pipes Wasser oder Alkohol in einer Unterdruckatmosphäre. Luftkollektor Eine dritte Klasse der Solarkollektoren bilden die Luftkollektoren, bei denen als Wärmeträger Luft statt einer Flüssigkeit verwendet wird. Der Aufbau ähnelt dem der anderen Kollektortypen. Auch hier kommt ein metallischer, dunkel beschichteter Wärmesammler zum Einsatz, der die Sonnenstrahlen einfängt und an das Trägermedium – in diesem Fall Luft – weiterleitet. Abgeschlossen wird die Kollektoreinheit von einer darüberliegenden Glasplatte, die den Absorber vor Beschädigungen schützt. Da Energie in der Luft nur begrenzt gespeichert werden kann, setzt man auch bei den Luftkollektoren auf zwei unterschiedliche Verfahren. Die einfachste und unkomplizierteste Möglichkeit mit der solar erwärmten Luft zu heizen, biete sich über das direkte Einblasen der Warmluft in die Gebäude. Zudem besteht die Möglichkeit, der Luft vorab über einen Wärmetauscher die nicht benötigte Speicherwärme zu entziehen und in einem gedämmten Wasserspeicher zu lagern. Der Nachteil dieser Kollektortypen liegt, im Vergleich zu den flüssigkeitsbasierten Kollektoren, in den verhältnismäßig dickeren Luftkanälen, die zur Einleitung des Wärmemediums in die Wohnräume nötig sind. Der Vorteil dieser Technologie bietet sich dagegen in der schnelleren Reaktionszeit, da Luftkollektoren auch schon bei geringem Sonnenlicht Wärme erzeugen. 40

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