Als Haupthemmnisse gaben die Unternehmen in der Befragung die übermäßige Bürokratie, mangelnde Netzanschlusspunkte und Probleme bei der Netzübertragung an. Die Finanzkrise als Investitionsbremse rangiert ebenfalls weit oben in der Negativhitliste, gefolgt von technologieimmanenten Problemen, wie dem mangelnden Reifegrad einiger CSP Anwendungen, den teils hohen Systempreisen und den Engpässen bei der Zulieferung einzelner Komponenten [ebd., S.27]. Aus Sicht der Deutschen Bank liegt eine Herausforderung auch darin, dass es zwar bislang eine dominierende Technologie gibt, die Branche aber noch weit entfernt von einem industriellen Standard ist. Zwar sind die Parabolrinnen heute die gängigste Anwendung, doch auch Fresnel-, Solar-Dish- und Solarturmkraftwerke buhlen um ihre Marktanteile. Welche Form der Kraftwerke sich durchsetze, sei bislang noch offen, so die Experten. Hinzu kommen die insgesamt hohen Investitionskosten, die ein schnelles Marktwachstum eher behinderten [Deutsche Bank: 2009, S. 29 f.]. Da das Geschäftsfeld zudem ausschließlich Großprojekte abdeckt, sind Vorhersagen über etwaige Marktentwicklungen besonders schwer. © DCTI 2009 | Studienband 1 - Solarenergie KAPITEL V 69