DCTI - Solarenergie

10. Wie reagiert die vogt group SE auf diese Marktentwicklung? Die PV-Branche internationalisiert und professionalisiert sich zunehmend. Diese Tendenz war besonders in den letzten 2 Jahren zu beobachten. Auch durch den Preisverfall wurde dieser Prozess weiter vorangetrieben. Die ib vogt GmbH reagierte frühzeitig auf diese Entwicklung mit der Gründung ausländischer Tochtergesellschaften in Spanien, Großbritannien und den USA. Unter dem Dach der vogt group SE, decken die Gesellschaften folgendes Spektrum ab: Die ib vogt GmbH plant und errichtet PV-Produktionsstätten, die vogt – factory life cycle support GmbH bietet Dienstleistungen für den laufenden Produktionsbetrieb und die vogt solar GmbH entwickelt, plant und realisiert PV-Solarkraftwerke. Mit diesem breiten Angebotsportfolio unterstützen wir unsere Kunden in der gesamten Wertschöpfungskette. Auf den Märkten von morgen werden die in Deutschland hergestellten Produkte wie Module, Wechselrichter etc. in Solarkraftwerken verbaut. Die Wertschöfpungskette baut sich vom Solarkraftwerk über die Modulfabriken bis hin zu den Produktionsstätten von Zellen, Dünnschichtmodulen und Wafern auf. Die Gründung der vogt solar GmbH war eine logische Konsequenz der Verbreiterung der Palette aber auch der Anspruch, die Professionalisierung der Industrie voranzutreiben. Dadurch wird der Solarstrom günstiger und somit wettbewerbsfähiger. 11. Mit welchen Zielen stellt sich die vogt group SE den konkreten Herausforderungen der Branche Die größte Herausforderung der Branche ist ein stark volatiles Umfeld. Doch durch die Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette kann die vogt group SE dies unternehmensintern abfangen. Auch in Zukunft sehen wir eine große Herausforderung darin, unser Know-how aus der Fabrikplanung in die Optimierung der laufenden Fabriken zu implementieren; ebenso die Nutzung unseres breiten Netzwerks aus der Fabrikplanung für die Realisierung von Solarkraftwerken. Im Zuge der Internationalisierung des Marktes ist ein konkretes Ziel, Netzwerke in den neuen Märkten weiterhin auf- und auszubauen und länderspezifisch anzupassen. Ohne lokale Partner und Netzwerke ist eine Erschließung der neuen Märkte undenkbar. 12. Welches sind in ihren Augen die zukünftig wichtigsten Einflussgrößen und Wachstumstreiber der Branche? Meine Vision als Teenager zur Energieversorgung war, vor nunmehr mehreren Jahrzehnten, geprägt durch den Einsatz regenativer Energie, dezentraler Energieversorgung und Nachhaltigkeit. Diesem Vorsatz bin ich seitdem treu geblieben. Als ich mich 1991 selbstständig machte, lagen die Arbeitsschwerpunkte auf Umwelttechnik, neudeutsch CleanTech. © DCTI 2009 | Studienband 1 - Solarenergie KAPITEL VII 83

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