DCTI - Bioenergie Vers.1.2

72 Pelletsheizungen: Vor allem in Süddeutschland setzen die Haus- halte auf Pelletsheizungen. < Grafik 22: Verteilung der Pelletsheizungen in Deutschland > Quelle: Biomasseatlas 2009 42,9% 18,8% 1,4% 5,9% 8,4% 11,5% 5,6% 0,7% 0,1% 1,4% 0,2% 1,5% 0,5% 0,2% 0,6% 0,3% Bundesland Pellet- heizungen Bayern Baden- Württemberg Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg- Vorpommern Niedersachsen Nordrhein- Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig- Holstein Thüringen 18,8% 42,9% 0,3% 0,6% 0,1% 0,2% 0,2% 8,4% 5,6% 11,5% 5,9% 1,4% 1,5% 0,5% 1,4% 0,7% Gewerbliches Segment Gegenüber dem Privatkundensegment fällt der Bestand an Holzkesselanlagen in einem höheren Leistungsbereich deutlich geringer aus. 2008 waren Schätzungen zufolge rund 120.000 Einhei- ten mit einer Leistung zwischen 15 und 50 kW, 10.000 Anlagen zwischen 50 und 150 kW sowie rund 3.000 Einheiten in der Leistungsklasse bis 500 kW in Deutschland in Betrieb. Anlagen dieser Größenordnung lassen sich weitestgehend den Bereichen, Gewerbe, Handel und Dienstleistun- gen zuordnen, während größere Anlagen überwiegend in der Industrie zu finden sind. In dieser Leistungsklasse nimmt die Bedeutung von Scheitzholz als Brennstoff ab, statt dessen dienen Holz- pellets – und vor allem bei größeren Heizkraftwerken Holzhackschnitzel als Brennmaterial. Insgesamt stellten in Deutschland 2008 mehr als 1.100 Biomasseheizwerke mit einer jeweiligen Leistung von mehr als 500 kW Wärme auf Basis von Biomasse zur Verfügung. In großen Hack- schnitzelheizungen und Heizwerken bis 1 MW werden rund 10 Mio. Schütraummeter Hackschnit- zel und in Heizwerken und Biomassekraftwerken über 1 MW rund 40 Mio. Schüttraummeter Holzhackschnitzel verfeuert. Bei diesen Anlagen findet überwiegend Gebrauchtholz und Indust- rierestholz als Brennmaterial Verwendung [FNR: 2010a]. Bei Holzkesselanlagen dominiert der untere Leistungsbereich

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