
12 SPEZIALPHOTOVOLTAIK2010 Der Begriff Photovoltaik setzt sich aus dem griechischen Wort für Licht (Photon) und dem Namen des italienischen Physikers Alessandro Volta, dem Erfinder der ersten funktionierenden Batterie, zusammen. Photovoltaik steht für die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrischen Strom. Solarzellen bestehen aus einer dünnen Schicht eines Halbleitermaterials, in das gezielt Fremdelemente eingebracht werden. Dadurch bildet sich innerhalb des Halbleiters ein elektrisches Feld. Trifft Sonnenstrahlung auf eine Photovoltaikanlage, so löst dies auf den photoaktiven Halbleitern eine Elektronenbewegung aus, der Strom kann an den Kontakten der Solarzelle abgegriffen werden. Beim Wandel der Strahlungsenergie in elektrische Energie entsteht bei einer Photovoltaikanlage immer Gleichstrom. Um den Strom ins öffentliche Netz einspeisen zu können oder handelsübliche elektronische Geräte mit dem selbst erzeugten Strom betreiben zu können, bedarf es der Umwandlung in Wechselstrom. Diese Aufgabe übernehmen sogenannte Wechselrichter. < Grafik 1: Photovoltaik-Anlage >